Schluss mit Lebensmittelverschwendung!

Im Lebensmittelhandel sind Abfälle nicht länger die unvermeidliche Folge und Kehrseite von hoher Warenverfügbarkeit und zufriedenen Kunden. Händler erkennen zunehmend die Vielzahl an Möglichkeiten, um die Vergeudung von Lebensmitteln zu minimieren. 

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Dabei gibt es für den Einsatz neuer Modelle und Technologien zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen unterschiedliche Beweggründe. Für Marks & Spencer ist Nachhaltigkeit die Motivation. Der Multichannel-Händler lancierte kürzlich „Plan A”, seinen Wegweiser in eine weniger verschwenderische Zukunft. Das Unternehmen verpflichtet sich, bis 2025 alle seine Betriebe stufenweise auf nachhaltiges Handeln umzustellen und mit der Hälfte den Goldstatus des internationalen Umwelt-Standards zu erreichen. Es verspricht außerdem, im gleichen Zeitrahmen die Lebensmittelabfallbilanz in allen seinen Franchise-Filialen weltweit um die Hälfte zu reduzieren.

Weniger Abfälle, mehr Ertrag

Marks & Spencer ist nicht das einzige Handelsunternehmen, das Maßnahmen ergreift, um durch betriebliche Anpassungen sein Markenbild (und seine Profitabilität) zu verbessern. Über alle Sparten hinweg lassen sich durch operative Optimierungen zunehmend Vorteile realisieren. Der Lebensmittelhandel hat aber ganz offensichtlich das meiste Potenzial, um seine Warendisposition durch die noch engere Ausrichtung des Warenbestands am Kundenbedarf zu verbessern.

Das Frischesortiment stellt die größte Chance, aber auch die größte Gefahr dar, wenn es um die Einsparung von Lebensmittelabfällen geht. Es steht deshalb schon seit Jahren im Fokus der Dispositionsoptimierung. Die Erträge für die Lebensmittelhändler fielen allerdings in den meisten Fällen eher bescheiden aus. Bis jetzt! Mit künstlicher Intelligenz beginnt, was die Reduzierung von Lebensmittelabfällen angeht, ein neues Zeitalter.

KI revolutioniert die Warendisposition

Künstliche Intelligenz hat sich aus mehreren Gründen als „Game Changer“ bei der Verbesserung der Warendisposition erwiesen. Vor allem deshalb, weil KI eine nahezu unendliche Zahl von Daten verarbeiten kann und dadurch den Lebensmittelhändlern erlaubt, ihre Supply Chain und die Nachfrage ganzheitlich zu betrachten. Das ermöglicht ihnen, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren – vom Einkauf bis zur Entsorgung.

Dadurch können die Teams anhand einer fundierten Planung agieren statt immer nur auf frühere, schlechte Entscheidungen zu reagieren. Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Warenverfügbarkeit, die auf den tatsächlichen Bedarf in den einzelnen Filialen abgestimmt ist und ein höheres Umsatzvolumen ermöglicht.

Ein weiterer Vorteil der KI-getriebenen Warendisposition ist die Machine-Learning-Fähigkeit des Systems. Mit der Zeit ermöglicht Machine Learning immer bessere Entscheidungen auf Basis vergangener Ereignisse und externer Daten. Dabei können sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten verarbeitet werden.

Abfälle im Lebensmittelhandel reduzieren

Ob aus Gründen der Markenwahrnehmung, der Gewinnsteigerung oder sozialen Verantwortung (CSR), das Ziel jedes Lebensmittelhändlers ist es, Abschriften völlig zu vermeiden. Dahin ist es für bestimmte Sortimente von ganz besonderer Frische noch ein langer Weg. Es gibt allerdings schon Anzeichen dafür, dass Restmengen bei manchen Frischeprodukten schon gegen Null reduziert wurde.

Für Handelsunternehmen wie Marks & Spencer, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Restbestände im Lebensmittelgeschäft zu reduzieren, bringt diese Strategie noch eine Reihe weiterer, unerwarteter Vorteile. So gewinnen sie beispielsweise Sicherheit, um Innovatives zu wagen und neue Produktlinien einzuführen – was Sie früher aus Angst vor hohen Lebensmittelabfällen eher vermieden hätten.

Die einschneidende Veränderung ihrer Warendisposition durch KI ermöglicht Lebensmittelhändlern, sich hinsichtlich hoher Produktverfügbarkeit einerseits und geringen Abfällen andererseits deutlich vom Wettbewerb abzusetzen – zwei Ziele, die früher als unvereinbar galten.

Erfahren Sie, wie die Blue Yonder Lösung Replenishment Optimization künstliche Intelligenz einsetzt, um Lebensmittelabfälle bei führenden Handelsunternehmen zu reduzieren.

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