Warum Daten ein Vermögenswert sind

IN Allgemein — 14 July, 2017

Der Aufruf, Daten gewinnbringend zu nutzen, ist inzwischen schon mehr als fünf Jahre alt. Einzelhändler sind sich des enormen wirtschaftlichen Werts von Entscheidungen auf der Basis von Daten bewusst. Allerdings hat sich an der Nutzung der Daten und den damit gewonnenen Einsichten, bis heute nicht viel geändert – es wird aber höchste Zeit.

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Der Einzelhandel wird längst nicht mehr vom Angebot bestimmt, sondern von der Nachfrage. Deshalb ist es für Einzelhändler wichtiger denn je, aus Verkaufs- und Supply-Chain-Daten Wert zu schöpfen .

Heute, wo Amazon und andere disruptive Unternehmen die Branche völlig verändern und die Kundenerwartungen immer größer werden, stehen Einzelhändler vor Problemen. Meist fehlen ihnen bestimmte Kerndaten oder sie haben mit der Qualität und der Struktur ihrer Daten zu kämpfen. Viele Einzelhändler haben Schwierigkeiten, ihre Daten sinnvoll zu integrieren.

Künstliche Intelligenz: die Zukunft ist jetzt

Die meisten Handelsunternehmen haben bereits alle Daten vorliegen und sollten somit fähig sein, Informationen in Wert zu wandeln. Was ihnen fehlt, ist ein besserer Weg, diese zu nutzen. Dafür bietet KI die Lösung.

Während die Medien recherchieren, wie künstliche Intelligenz Robotern ermöglicht, Hotelgäste zu bedienen, oder wie Roboterhunde Lieferungen von Haus zu Haus ausführen zu können, denken die führenden Einzelhandelsketten längst weiter. Sie verstehen immer besser, wie KI die Probleme lösen kann, die sie seit Jahren täglich beschäftigen: präzise Absatzprognosen und eine optimale Warendisposition.

Mithilfe von KI-Algorithmen können Einzelhändler mit äußerster Genauigkeit vorhersagen, was Kunden als nächstes kaufen werden – für jedes einzelne Produkt, in jedem einzelnen Sortiment und über jeden Kanal. Die Ergebnisse können sehr schnell die Leistung über die gesamte Lieferkette hinweg optimieren, die Lagerhaltung reduzieren, den Abverkauf beschleunigen sowie Preisabschläge und Abschriften reduzieren.

All diese Ergebnisse schlagen sich in der Bilanz des Einzelhändlers als steigender Kapitalertrag nieder.

Die neue Einzelhandelsbilanz

Bis jetzt schien es, als warte Big Data nur auf einen Katalysator, um im Einzelhandel Wissen in Potenzial zu verwandeln. Diesen Katalysator gibt es jetzt in Form von künstlicher Intelligenz.

Indem sie die Verarbeitungs-, Vorhersage- und Optimierungsfähigkeiten von künstlicher Intelligenz begreifen, machen sich Handelsunternehmen nicht nur bewusst, welche riesigen Mengen an Daten ihr Geschäft generiert, sondern können diese auch nutzen, um ihre Entscheidungen zu verbessern. In diesem Sinne sind Daten nicht mehr nur abstrakte Codes und Zahlen, sondern ein echter Vermögenswert.

Dieser Perspektivwechsel führt zu einer Wertschätzung der Daten über das gesamte Unternehmen hinweg und ermöglicht Mitarbeitern in allen Abteilungen, sinnvollere KPIs zu erstellen, die in der grundlegenden wirtschaftlichen Optimierung verankert und nicht nur reine Maßnahmen zur Leistungs- oder Effizienzsteigerung sind.

Dies ändert die Art des Einzelhandels grundlegend und ermöglicht nachfragegesteuerte Entscheidungen unter Berücksichtigung komplexer Kundendaten aus allen Verkaufskanälen.

Die Fähigkeit von KI, Wert zu schöpfen, ist nicht zu unterschätzen und beschränkt sich nicht allein auf die Handelsbranche. Einzelhändler müssen sich an anderen Unternehmen, die Daten bereits als wirkungsvolle Waffe gegen die Konkurrenz einsetzen, ein Beispiel nehmen. Nur so können sie auch künftig am Markt erfolgreich mitspielen.

Lesen Sie in unserer neusten Case Study, wie Morrisons KI einsetzt, um das Potenzial von Big Data zu erschließen und seine Leistungsfähigkeit im Lebensmittelhandel zu steigern.

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