Brauchen wir Daten, um den modernen Verbraucher zu verstehen?

IN Artificial Intelligence — 07 March, 2018

Käufer haben in den vergangenen Jahren ihr Konsumverhalten grundlegend geändert. Heute beinhaltet die typische „Customer Journey“ eine Vielzahl von Kanälen und Geräten – online und offline, im Geschäft und digital, mobil und über Desktop-PC.

Darüber hinaus hat der moderne Konsument beispiellos hohe Erwartungen an das Kauferlebnis, die Produktvielfalt, wettbewerbsfähige Preise und ethische Standards. Diese werden maßgeblich durch den Markenauftritt, Online-Influencer und die Meinungen Gleichgesinnter beeinflusst.

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Was müssen Einzelhändler wissen?

Um zu verstehen, wie Käufer ticken, war es für Einzelhändler schon immer wichtig, für ihre Kunden die richtige Menge an Waren an den richtigen Standorten vorzuhalten. Im Lebensmittelhandel stellt deshalb der Dispositionsprozess einen schwierigen Balanceakt dar, denn verderbliche und empfindliche Ware ist schwieriger zu transportieren und hat eine extrem kurze Haltbarkeit.

Früher war das Einkaufsverhalten der Kunden relativ vorhersehbar: Einkaufszyklen waren saisonal, die Disposition war standardisiert und die Preisgestaltung war einfacher zu handhaben. Heute dagegen haben die Verbraucher wesentlich mehr Auswahl: Sie kaufen über Ländergrenzen hinweg und erwarten wesentlich wettbewerbsfähigere Preise. Einzelhändler müssen verstehen lernen, wo Konsumenten ihr Geld ausgeben und warum. 

Sind Konsumenten weniger berechenbar?

97 % der Unternehmen versuchen einen Gesamtblick auf die Konsumenten zu erhalten, aber 81 % haben Schwierigkeiten, den einzelnen Kunden zu betrachten. [1]

Laut einer Benchmarkstudie der Einzelhandelsanalysten RSR zur Profitabilität von Omnichannel-Einkäufen, ist die unvorhersehbare Kundennachfrage die größte unternehmerische Herausforderung im Einzelhandel.

Das Kundenverhalten ist tatsächlich kaum vorhersehbar. Das liegt daran, dass es heute viel mehr Variablen zu beachten gilt. Gleichzeitig ist das Scheitern beim Identifizieren von Kundenvorlieben nicht allein der Unberechenbarkeit der Konsumenten geschuldet. Es liegt auch an wenig aufschlussreichen Daten.

Sehr detaillierte Daten sind notwendig, um die schier endlos erscheinende Komplexität der Kanäle und Sortimente auszuloten und daraus präzise Prognosen zu erstellen. Aber es ist möglich.

Prognose- und Dispositionslösungen wie die von Blue Yonder liefern automatisierte Entscheidungen, die auf Basis Hunderter verschiedener Variablen ständig optimiert werden.

Ein einzigartiges digitales Datenvolumen

Allgegenwärtige moderne Technologie und soziale Netzwerke ermöglichen den Konsumenten, den Handelsunternehmen direkt Feedback zu geben, ihre ehrliche Meinung mit anderen zu teilen und zu selbsternannten Markenbotschaftern zu werden. Einzelhändler haben es heute mit informierten Kunden zu tun, die bereits im Vorfeld recherchiert haben, was sie im Laden kaufen wollen.

Jede Bewegung des Verbrauchers, jeder Internetbesuch, jedes Gespräch und jede geäußerte Meinung trägt zu einem 360-Grad-Datenfußabdruck bei. Werden diese Konsumentendaten mithilfe von künstlicher Intelligenz erschlossen, liefern sie ein hohes Maß an Wissen, das Einzelhändlern einen klaren Wettbewerbsvorsprung verschafft.

Personalisierte Einkaufserfahrung

Daten haben mehr zu bieten als Bestellvorschläge, sie können die gesamte Customer Experience verbessern. Durch die effektive Analyse und Nutzung von Daten sowie den Einsatz von Beacon-Technologie können Einzelhändler heute personalisierte Angebote und Kaufempfehlungen an ihre Kunden senden.

Einzelhandelsunternehmen, die entweder einen internen Experten oder externe Data-Science-Experten einsetzen, werden das Geheimnis der Vorhersehbarkeit von Kundenverhalten sowie der optimalen User Experience lüften – den Eckpfeilern des Erfolgs im modernen Einzelhandel. 

Die Kombination von aussagekräftigen Verbraucherinformationen mit weiteren Daten, Produktinformationen und saisonalen Trends führt zu besseren Dispositionsentscheidungen und loyaleren Kunden. Darüber hinaus lässt sich dadurch der Gewinn deutlich steigern. Mit Blue Yonder Demand Forecast & Replenishment können Handelsunternehmen ihre Out-of-Stock-Raten um bis zu 80 % reduzieren.

 

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