Der Weihnachtsmann und die Algorithmen

IN Price Optimization — 19 December, 2017

Mitten in der Vorweihnachtszeit sind wir in der heißesten Phase für den Handel. Allein in Deutschland hat der Einzelhandel laut dem Statistikportal statista.de im Jahr 2016 91,8 Milliarden Euro umgesetzt. Für 2017 erwarten die Experten von statista.de einen Umsatz von 94,5 Milliarden Euro. Daher ist es für Händler erfolgsentscheidend, für Verbraucher jederzeit die gewünschten Waren zum richtigen Preis vorrätig zu haben.

blog_der_Weihnachtsmann_und_die_Algorithmen.jpg

25% der Konsumenten sind Last-minute-Shopper

Besonders die Last-Minute-Einkäufer, die Besorgungen auf den letzten Drücker erledigen, sind eine große Käufergruppe mit besonderen Anforderungen. Immerhin machen einer Umfrage zufolge ein Viertel der Konsumenten ihre Einkäufe sehr spät. Das ist der Anknüpfungspunkt für künstliche Intelligenz (KI) im Handel und für uns. 

Der richtige Preis zur richtigen Zeit

Künstliche Intelligenz und automatisierte Entscheidungen ermöglichen Händlern, die Balance zwischen Warenverfügbarkeit und dem richtigen Preis zu finden. „Dies schützt Händler nicht nur davor, dass plötzlich die Regale leer sind, wenn Kunden ihre Weihnachtseinkäufe machen. Ki-basierte Preisgestaltung bewahrt Händler auch nach der Weihnachtssaison vor vollen Lagern und der Notwendigkeit, die Ware zu massiven Rabatten abverkaufen zu müssen“, erklärt Blue Yonder Gründer und Chief Scientist Professor Michael Feindt. Die KI-Lösung ermittelt, welchen Einfluss der Preis auf die Kundennachfrage hat, und schlägt den Preis vor, der die Geschäftsziele am besten unterstützt. Dabei wird über die Preiselastizität der Zusammenhang zwischen Preisänderungen und Nachfrageverhalten bestimmt und mit spezifischen Absatzprognosen der Preis an den verfügbaren Beständen je Filiale oder im Onlineshop ausgerichtet. Die Preise werden täglich neu bewertet und in der vereinbarten Frequenz bereitgestellt, um den Erwartungen der Kunden entgegenzukommen und gleichzeitig die KPIs zu verbessern. Damit ist der Händler in der Lage, sowohl den Umsatz als auch den Gewinn bestmöglich zu optimieren.

Zeitnaher Abverkauf sicherstellen

Der Modehandel als auch der Lebensmittelhandel haben hier ähnliche Herausforderungen: Die Ware muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verkauft sein. Der Modehandel ist sehr kurzfristigen Trends unterworfen, kurz nach Weihnachten kommt schon die Frühjahrskollektion in die Lager und Filialen. Die Winterware muss bis dahin weg sein. Der Lebensmittelhandel muss verderbliche Ware schnell umsetzen. Wenn dort Waren nicht schnell genug verkauft werden, müssen Händler Lebensmittel wegwerfen. Besonders in Deutschland, wo 30% der Ware im Supermarkt weggeschmissen wird, hilft künstliche Intelligenz sowohl Kosten als auch Lebensmittelverschwendung drastisch zu reduzieren.

In einem zweifellos hart umkämpften und unbeständigen weltweiten Markt und jetzt, da sich das Jahr mit dem Weihnachtsgeschäft dem Ende neigt, müssen Entscheider im Einzelhandel über ihre Geschäftsentwicklung 2018 nachdenken. Es wird Zeit, Prozesse zu evaluieren und festzustellen, wo Effizienzvorteile erzielt werden können. Es gibt keine Argumente mehr gegen KI, vielmehr geht es um die Frage des Überlebens.

Künstliche Intelligenz ist in der Lage, für jedes einzelne Produkt in jeder Filiale und im Onlineshop präzise Vorhersagen erstellen und so den Warenbestand und Preise unter Berücksichtigung aller beeinflussenden Faktoren zu optimieren. Ereignisse wie Weihnachten werden einbezogen und ermöglichen einen optimierten Abverkauf der Waren. 

Erfahren Sie mehr über dieKI-Lösungen Blue Yonder Price Optimization und Demand Forecast & Replenishment.

 

Blue Yonder Blue Yonder

enables retailers to take a transformative approach to their core processes, automating complex decisions that deliver higher profits and customer value using artificial intelligence (AI).