Reduzierung von Kunststoffabfällen – Künstliche Intelligenz macht’s möglich

IN Artificial Intelligence — 27 February, 2018

Laut der Ellen Macarthur Foundation, könnte bis 2050 der Plastikmüll im Meer mehr wiegen als alle Fischschwärme zusammen. Diese besorgniserregende Erkenntnis macht den akuten Handlungsbedarf beim Vermeiden von Plastikmüll und beim Recycling deutlich. Allerdings zeigen die aktuellen Zahlen aus Deutschland, dass noch kein Umdenken stattgefunden hat: Nach Angaben des IWD, produziert jeder Deutsche durchschnittlich 37 Kilogramm Verpackungsmüll aus Plastik pro Jahr. Von 2005 bis 2015 liegt der Zuwachs bei 29 Prozent. 

Blog_Reduzierung_von_Kunstoffabfällen.png

Mit AI den Kampf gegen Plastikmüll gewinnen

Mehrere deutsche Lebensmittelhändler haben nun vor kurzem der Plastikflut den Kampf angesagt.  „Deutsche Einzelhändler könnten die großen Mengen an Plastikmüll mithilfe von Künstlicher Intelligenz stark reduzieren“, erklärt Uwe Weiss, CEO von Blue Yonder, Spezialist für künstliche Intelligenz und führender Anbieter von Machine-Learning-Lösungen für den Handel. „Und gleichzeitig auch Ihre Gewinnmarge optimieren.“ 

Kundennachfrage präzise vorhersagen

Uwe Weiss zufolge haben Einzelhändler Mühe, manuell vorherzusagen, wie viele Waren sie tatsächlich benötigen, um die Kundennachfrage zu befriedigen. Deshalb bestellen sie oft mehr als nötig und werfen lieber Lebensmittel weg, bevor sie Regallücken riskieren. Machine-Learning-Lösungen hingegen können die Nachfrage der Verbraucher präzise vorhersagen und damit gleichzeitig Lebensmittelabfälle reduzieren. Nur so lässt sich vermeiden, dass Verpackungsmaterial, das oftmals nicht recycelbarer ist, vermieden wird.


Dem Handel stehen dafür riesige Datenmengen zur Verfügung, sei es über wiederkehrende Trends, vergangene Verkaufszahlen, Kundenfrequenz oder gar Wetterumschwünge. So lässt sich die Produktverfügbarkeit mithilfe von KI-Lösungen erheblich verbessern. Zusätzlich wird ein angemessener Lagerbestand sichergestellt, der den potenziellen Verkäufen entspricht.

Supermärkte müssen reagieren

„Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen mehr Plastikmüll produzieren als je zuvor“, warnt Uwe Weiss. "Die globale Kunststoffverschmutzungskrise hat bereits immense Umweltschäden verursacht. Mit den jüngsten Zahlen wird deutlich, dass das Ausmaß der Umweltprobleme in Bezug auf Plastik weiter drastisch zunehmen wird, wenn die großen Supermärkte nicht entschlossen handeln.“ Hier kann die künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle spielen und eine Lösung anbieten, die nicht nur die Abfallmenge und die Umweltauswirkungen des Einzelhandels verringert, sondern auch die Bestellprozesse überwachen, steuern und verbessern kann.

 

Blue Yonder Blue Yonder

enables retailers to take a transformative approach to their core processes, automating complex decisions that deliver higher profits and customer value using artificial intelligence (AI).

Video

Wir bei Blue Yonder nehmen Datenschutz und die Rechte unserer Website Besucher ernst. Um Sie über die gewünschten Inhalte zu informieren, erklären Sie sich mit der Anmeldung zum Newsletter mit der Verarbeitung Ihrer Daten einverstanden. Sie erhalten eine E-Mail, um Ihr Interesse zu bestätigen. Wir verarbeiten Ihre Daten, um Ihr online Kundenerlebnis entsprechend Ihren Interessen zu verbessern. Mehr dazu erfahren Sie in unseren Datenschutzrichtlinien.